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Kultur, Gesellschaft, CSR
HypoVereinsbank übergab rund 10.000 Altgeräte an gemeinnütziges IT-Unternehmen AfB (PDF, 260.71 KB)

Auszeichnung für nachhaltigen Umgang mit gebrauchten IT-Geräten: HypoVereinsbank übergab rund 10.000 Altgeräte an gemeinnütziges IT-Unternehmen AfB

• Die HypoVereinsbank kooperiert seit drei Jahren im Rahmen ihres sozial-ökologischen Engagements mit der AfB gGmbH (Arbeit für Behinderte) - Europas größtem gemeinnützigen IT-Unternehmen
• Mit der Übergabe gebrauchter IT-Geräte zur Wiederaufbereitung durch AfB leistet die HypoVereinsbank einen Beitrag zu den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung und fördert die Inklusion von Menschen mit Behinderung

Für ihr sozial-ökologisches Wirken im vergangenen Jahr erhält die HypoVereinsbank nun als Auszeichnung eine Urkunde, die den konkreten Beitrag zu Umweltschutz und Inklusion ausweist. Rund 10.000 gebrauchte IT-Altgeräte übergab die HypoVereinsbank 2019 dem gemeinnützigen IT-Unternehmen „Arbeit für Menschen mit Behinderung“ (AfB). Die gebrauchten IT-Geräte, darunter Notebooks, PCs und Monitore, werden von AfB aufbereitet und nach einer zertifizierten Datenlöschung für den Wiederverkauf vorbereitet. Damit werden Klima, Umwelt und Ressourcen geschont.
„Nachhaltigkeit ist ein zentrales Element unserer Geschäftsstrategie. Das Sozialunternehmen AfB verbindet nachhaltiges Handeln mit sozialem Engagement beispielhaft in seinem inklusiven Geschäftsmodell. Durch die Kooperation mit AfB können wir einen weiteren Beitrag zu einer gerechten und integrativen Gesellschaft leisten“, sagt Dr. Michael Diederich, Sprecher des Vorstands der HypoVereinsbank.

Durch die Partnerschaft zwischen der HypoVereinsbank und der AfB konnten im Jahr 2019 504.880 kg Eisenäquivalente, 375.473 kg CO2-Äquivalente sowie 1.233.291 kWh Energie eingespart werden. Letzteres entspricht einem durchschnittlichen Jahresverbrauch an Strom von 514 Zwei-Personen-Haushalten. Zudem konnten durch die Geräte-Abgabe sechs Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung ermöglicht werden.

Generalüberholte IT-Geräte mit Mehrwert

AfB vermarktet IT-Geräte, die der Refurbisher von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen übernommen, generalüberholt und aufgerüstet hat. Durch die Rückführung der Geräte in den Wirtschaftskreislauf wird Elektroschrott vermieden und natürliche Ressourcen geschont. Zudem schafft AfB als anerkanntes Inklusionsunternehmen Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt, was auf 45% seiner Belegschaft zutrifft.
„Ich freue mich, dass wir mit der HypoVereinsbank einen starken Partner haben, der uns bei unserer Vision, nachhaltige Lösungen für gesellschaftliche Probleme zu schaffen, tatkräftig zur Seite steht“, sagt Paul Cvilak, Geschäftsführer der AfB. „Gemeinsam können wir zeigen, dass Nachhaltigkeit und Inklusion möglich sind.“

Soziales und nachhaltiges Handeln

Im Rahmen der gruppenweiten Nachhaltigkeitsstrategie unterstützt die HypoVereinsbank mit Kooperationen wie mit AfB seit mehreren Jahren die sozialen Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Mit Social Impact Banking hat die HypoVereinsbank ihr Engagement für eine gerechte und integrative Gesellschaft seit über einem Jahr noch erweitert: Ziel ist es, Unternehmen und Organisationen zu identifizieren, zu finanzieren und zu fördern, die eine positive soziale Wirkung für benachteiligte und von Ausgrenzung bedrohte Menschen haben. Zudem fördert sie mit bundesweiten Trainingsangeboten die Finanzbildung sozial Benachteiligter, insbesondere junger Erwachsener.

Weitere Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie und Social Impact Banking der HypoVereinsbank:
https://www.hypovereinsbank.de/hvb/ueber-uns/nachhaltigkeit

Über AfB gGmbH
AfB gGmbH ist Europas größtes gemeinnütziges IT-Unternehmen. Mit Aufarbeitung und Weitervermarktung ausgedienter IT-Hardware („Refurbishing & Remarketing“) schafft AfB Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung und trägt gleichzeitig dazu bei, Umweltressourcen einzusparen. An 19 Standorten in Deutschland, Österreich, Frankreich, der Schweiz und der Slowakei beschäftigt AfB 440 Mitarbeiter, davon 45% mit Behinderung. AfB übernimmt nicht mehr benötigte IT- und Mobilgeräte, löscht die darauf befindlichen Daten, rüstet sie auf, bespielt sie mit neuer Software und verkauft sie mit mindestens 12 Monaten Garantie. Im vergangenen Jahr hat AfB durch die Partnerschaften mit rund 700 Unternehmen, Banken, Versicherungen und öffentlichen Einrichtungen europaweit mehr als 475.000 gebrauchte IT-Geräte bearbeitet und 65% davon wieder vermarktet. Dadurch wurden 22.900 Tonnen Metalle und Mineralien, 17.000 Tonnen CO2 und 52.300 MWh Energie eingespart. Für dieses Green-IT-Konzept wurde die AfB unter anderem mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis (2012), dem Innovationspreis der deutschen Wirtschaft (2014) und der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland (für Geschäftsführer Paul Cvilak, 2017) ausgezeichnet und ist für den CSR-Preis der Bundesregierung 2020 nominiert.

Zur HypoVereinsbank (UniCredit Bank AG):
Nachhaltigkeit ist ein zentrales Element der Geschäftsstrategie der HypoVereinsbank und Teil der gruppenweiten DNA. Die HypoVereinsbank verbindet traditionelle Bankgeschäfte mit gesellschaftlicher Verantwortung und unterstützt aktiv die Gemeinschaften, in denen sie tätig ist. Den größten Beitrag leistet sie mit nachhaltigen Finanzprodukten. Mit Social Impact Banking engagiert sich die Bank für eine gerechte und integrative Gesellschaft. Ziel ist es, Unternehmen und Organisationen zu finanzieren und zu fördern, die eine positive soziale Wirkung haben. Zudem fördert sie mit bundesweiten Trainingsangeboten die Finanzbildung sozial Benachteiligter, insbesondere junger Erwachsener. Dabei spielt das freiwillige Engagement der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eine große Rolle. Allein 2019 leisteten sie über 32.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit in diversen Programmen der HVB. Die Bank unterstützt dieses ehrenamtliche Engagement durch Sonderurlaub und Spenden. Darüber hinaus hat die Bank eine lange Tradition in der Kunst- und Kulturförderung (UniCredit Festspiel-Nacht, Kunsthalle München, Kunstsammlung etc.). Die Unternehmensaktivitäten zur Reduzierung des eigenen ökologischen Fußabdrucks richtet die Bank an den globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs) aus und evaluiert diese anhand messbarer Kriterien.

Pressekontakt:
Birgit Zabel