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Zwei unterschiedlich alte Personen sitzen gemeinsam am Tisch und arbeiten gemeinsam am Laptop.

Vererben – aber richtig.

So planen Sie schrittweise Ihre Vermögensnachfolge.

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Warum Sie diesen Artikel lesen sollten:

Wenn Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, gehen Sie schrittweise vor. Machen Sie eine ganzheitliche Bestandsaufnahme, bei der wir Sie gerne unterstützen.

Klare Formulierungen verhindern Erbstreitigkeiten, denn eine Vermögensnachfolge ist komplex. Wer rechtzeitig für den Todesfall vorsorgt, kann mit guter Planung Streit unter seinen potentiellen Erb:innen vermeiden – und mit einem guten Gefühl in die Zukunft blicken.

Die Lebensplanung ist angenehmer als die Planung für die Zeit danach. Der Tod ist nicht nur ein emotional sensibles, sondern auch ein komplexes Thema. Wenn Sie darüber nachdenken, wem Sie Ihr Vermögen einmal hinterlassen möchten, sollten Sie zahlreiche rechtliche und steuerliche Aspekte berücksichtigen.

Neben Rechtsanwalt, Steuerberater und Notar spielt dabei auch der/die Bankberater:in eine zentrale Rolle. Nur so stellen Sie sicher, dass Ihre Vermögensnachfolge eindeutig, wirksam und im Sinne Ihrer Wünsche geregelt ist. So wollen Erben häufig den Eindruck vermeiden, sie hätten es aufs Geld abgesehen. Mit dem Ergebnis, dass keiner über die Vermögensnachfolge redet oder – noch schlimmer – überhaupt keine letztwillige Verfügung verfasst wird.

 

Wirtschaftliche Aspekte im Mittelpunkt.

Dabei geht es um wichtige Fragen wie:

  • Welche Folgen hat meine Entscheidung für die Familie und die Hinterbliebenen?
  • Ist genügend Liquidität vorhanden, damit die Erben später Pflichtzahlungen wie Pflichtteil oder Erbschaftsteuer leisten können?
  • Ist jederzeit der Zugriff auf die Konten gewährleistet, wenn der/die Kontoinhaber:in gestorben ist?

Solche Aspekte stellen Jurist:innen und Steuerberater:innen nicht immer in den Mittelpunkt. Genau diese Lücke möchte die HVB mit ihren Spezialist:innen zur Erbfolgeplanung schließen. Beim Beratungsgespräch werden verschiedene Erbfall-Szenarien beleuchtet.

Eine Person mit kurzen braunen Haaren in einem formellen Anzug und einer lila Krawatte lächelt. Der Hintergrund ist unscharf.

"Im Orientierungsgespräch geht es auch um die Gedanken und Vorstellungen des Kunden, die familiäre Situation, Pflichtteilsansprüche und die Struktur des zu vererbenden Vermögens."

Sven Hoyer
Spezialist für Vermögens- und Nachfolgeplanung
HypoVereinsbank Region Bayern Nord, Nürnberg

Nach einer umfassenden gemeinsamen Analyse mit der/dem Bankberater:in ist der Weg zu Rechtsanwält:innen, Jurist:innen, Steuerberater:innen oder auch Mediator:innen geebnet.

Auf Wunsch der/des Kund:in bleibt der/die Bankberater:in im weiteren Prozess mit an Bord. So ist es möglich, dass der/die HVB-Spezialist:in seinen Kunden zum Notartermin begleitet. Der Vorteil: Der/die Bankberater:in kennt zum einen seine:n Kund:in und dessen/deren Situation in der Regel besser als der/die Notar:in. Zum anderen kann der/die Berater:in beim Gespräch beispielsweise auf finanztechnische Lösungen verweisen, die der/die Notar:in vielleicht gar nicht in Betracht ziehen kann.

Die HVB versteht sich als Partner der Vermögensinhaber:innen und ihrer künftigen Erb:innen. Im Idealfall nimmt der/die Erblasser:in die Erb:innen mit zur Beratung. „Wir nennen es das Generationengespräch. Es trägt oft dazu bei, Spannungen zu lösen“, sagt Hoyer. Betroffene ersparen sich zudem dadurch die Situation, erst per Testament zu erfahren, was der/die Erblasser:in gewollt hat. Hinzu kommt, dass die Erben dann nicht mehr fragen können, warum er es so gewollt hat.

 

Eine Person mit kurzen braunen Haaren in einem formellen Anzug und einer lila Krawatte lächelt. Der Hintergrund ist unscharf.
„Unser Ziel ist es, Vermögen nicht nur zu strukturieren, sondern es nachhaltig im Einklang mit den persönlichen Lebenszielen zu sichern. Finanzplanung ist so ein Zusammenspiel aus familiären, finanziellen, rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen.“
Michael Hösch
Spezialist für Finanz- und Nachfolgeplanung,
Stiftungsberatung und Testamentsvollstreckung
HypoVereinsbank Region Bayern Süd, Rosenheim

Warum eine gute Planung so wichtig ist.

Ob Geld, Immobilien, Unternehmen oder Versicherungen – Vermögen ist oft komplexer, als man denkt. Je größer und vielschichtiger es ist, desto schwerwiegender können Fehler bei der Vererbung sein. Unklare Regelungen führen häufig zu Streitigkeiten unter den Erb:innen oder zu finanziellen Nachteilen, etwa durch unnötige Steuerbelastungen .

Besonders Notfallplanungen und Nachlassregelungen bedürfen einer detaillierten und sachkundigen Ausarbeitung. Denken Sie frühzeitig daran, denn wenn Sie nicht genau wissen, was Sie haben, können Sie keine klaren Regelungen treffen. Gehen schrittweise vor und machen Sie eine ganzheitliche Bestandsaufnahme. So schaffen Sie für sich Klarheit, beugen Konfliktpotenzial vor und blicken sorgenfrei auf morgen.

 

Bestandsaufnahme: Was habe ich und wo stehe ich?

Zielsetzung:

Was will ich und habe ich schon einen letzten Willen aufgesetzt?

Analyse:

Wie setzt sich mein Vermögen zusammen und wen will ich versorgen?

Optimierung:

Was kann ich verbessern?

Umsetzung:

Wie kann ich meine Ziele erreichen?

Vermögensnachfolge & Nachlassplanung.

Finanzielle Zukunft und Vermögensübergang gemeinsam planen.

Jede Lebensphase stellt unterschiedliche Anforderungen an die Vermögensstruktur. Unsere Expert:innen begleiten Sie bei der Liquiditäts- und Nachfolgeplanung, damit Vermögen geordnet, nachvollziehbar und entsprechend Ihren Vorstellungen übertragen werden kann. Dabei berücksichtigen wir familiäre, rechtliche und steuerliche Aspekte gleichermaßen.

Persönliche Vorsorge für wichtige Entscheidungen.

Damit auch in Ausnahmesituationen handlungsfähige Regelungen bestehen, sollten Vollmachten und Verfügungen frühzeitig erstellt werden. Wir informieren Sie über die Möglichkeiten von Vorsorge- und Generalvollmachten, Bankvollmachten sowie Patienten- und Betreuungsverfügungen und unterstützen Sie bei der Abstimmung mit Ihren rechtlichen und steuerlichen Berater:innen.

Mit einer Stiftung langfristige Werte schaffen.

Viele Menschen möchten einen Teil ihres Vermögens gezielt für kommende Generationen oder gesellschaftliche Zwecke einsetzen. Eine Stiftung kann hierfür ein geeigneter Weg sein. Gemeinsam prüfen wir die unterschiedlichen Stiftungsmodelle und entwickeln eine Lösung, die Ihren individuellen Vorstellungen entspricht.

Professionelle Unterstützung bei Nachlass und Testamentsvollstreckung.

Von der Dokumentation Ihrer Vermögenswerte bis zur Umsetzung Ihres letzten Willens: Wir helfen Ihnen dabei, Ihren Nachlass übersichtlich zu organisieren und die Nachlassabwicklung vorzubereiten. Auf Wunsch unterstützen wir auch bei der Verwaltung des Nachlassvermögens sowie bei organisatorischen Aufgaben für die Begünstigten.

Der letzte Wille sollte so formuliert sein, dass die Vermögensaufteilung eindeutig und nachvollziehbar geregelt ist. Eine fachliche Beratung kann dabei helfen, Fehler zu vermeiden und steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten zu nutzen.

Immobilien, Geldvermögen, Lebensversicherungen, Beteiligungen oder Unternehmensanteile – im Nachlass können erhebliche Vermögenswerte enthalten sein. Wer frühzeitig vorsorgt und seine Vermögensnachfolge klar regelt, schafft Transparenz und kann dazu beitragen, spätere Unklarheiten oder Konflikte unter den Hinterbliebenen zu vermeiden. Eine vorausschauende Planung erleichtert den Erbinnen und Erben die Abwicklung des Nachlasses und hilft dabei, Vermögenswerte langfristig zu sichern.

Unterschiedliche Themenbereiche stehen in enger Wechselbeziehung:

Kreisdiagramm: Im Mittelpunkt steht „Vermögen erhalten“, umgeben von acht Themenfeldern wie Steuern, Vorsorge, Immobilien und Familie.
Der langfristige Erhalt von Vermögen setzt die Berücksichtigung mehrerer miteinander verbundener Themenbereiche voraus. Dazu gehören finanzielle, rechtliche, familiäre und persönliche Aspekte, die ganzheitlich geplant und aufeinander abgestimmt werden sollten.

Es gilt dabei, die Balance zwischen den wirtschaftlichen, familiären, steuerklichen und rechtlichen Aspekten zu finden. 

Vorausschauend und rechtzeitig für den Todesfall planen.

Erbengemeinschaften vermeiden.

Wenn möglich sollte man Erbengemeinschaften vermeiden. Dies ist eine Zwangsvereinigung zwischen oft verschiedenen Menschen, die im Zweifel lediglich ihren eigenen Vorteil suchen. Eine Erbengemeinschaft verwaltet den Nachlass bis zur Erbauseinandersetzung gemeinschaftlich.

Mit einer Teilungsanordnung kann der/die Erblasser:in hier steuernd eingreifen und die Auseinandersetzung ganz oder teilweise vorgeben. Dazu trifft der/die Erblasser:in im Testament oder im Erbvertrag eine Anordnung, wie Nachlassgegenstände bei der Auseinandersetzung unter den Miterb:innen verteilt werden sollen. Oder er/sie benennt eine:n Testamentsvollstrecker:in.

Mit den potenziellen Erben sprechen.

Erblasser sollten rechtzeitig das Gespräch mit den potenziellen Erben suchen. „Die ideale Lösung für alle gibt es selten, aber ein Gespräch schafft ein Fundament, um Nachlass- beziehungsweise Vermögensgegenstände zielgerichtet zuzuwenden und Verständnis dafür zu schaffen, warum was wie gemacht wird“, sagt Nadine Rompf. Dabei gilt es, kompromissbereit zu sein. Die ideale Lösung für alle gibt es selten.

Vielmehr liegt es nahe, gezielt die Punkte anzusprechen, die für Irritationen und Enttäuschungen sorgen könnten. Ähnlich sei es beim Vererben einer Firma an den Nachwuchs. Nicht jedes Kind ist heute bereit, den Familienbetrieb später einmal zu übernehmen. Daher könnte es sich lohnen, mit den Kindern darüber zu sprechen, ob sie dieses oder jenes Erbe überhaupt begehrenswert finden - auch um sie auf diesen Fall vorzubereiten.

Nachgefragt.

Eine frühzeitige Planung schafft Klarheit für Sie und Ihre Familie. Sie ermöglicht es, Vermögenswerte geordnet zu übertragen, individuelle Wünsche zu berücksichtigen und mögliche steuerliche sowie familiäre Herausforderungen frühzeitig anzugehen. So können Sie die Weitergabe Ihres Vermögens aktiv nach Ihren Vorstellungen gestalten.

Eine umfassende Nachfolgeplanung umfasst die Analyse Ihrer Vermögenswerte, die Regelung des Nachlasses, Überlegungen zur Vermögensübertragung sowie Vorsorge- und Notfallthemen. Je nach persönlicher Situation können auch Stiftungen, Testamente oder die Einbindung weiterer Expert:innen Teil der Planung sein.

Vollmachten und Verfügungen helfen dabei, auch in unvorhergesehenen Situationen handlungsfähig zu bleiben. Sie legen fest, wer in wichtigen finanziellen, rechtlichen oder persönlichen Angelegenheiten Entscheidungen treffen darf. Dadurch schaffen Sie Sicherheit für sich selbst und entlasten Ihre Angehörigen.

Ja, eine Stiftung kann eine Möglichkeit sein, Vermögen langfristig zu erhalten und persönliche oder gemeinnützige Ziele nachhaltig zu verfolgen. Je nach individueller Zielsetzung kommen unterschiedliche Stiftungsmodelle infrage, die auf Ihre Wünsche und Ihr Lebenswerk abgestimmt werden können.

Eine strukturierte Übersicht über Vermögenswerte, Verträge und persönliche Regelungen erleichtert die spätere Nachlassabwicklung erheblich. Zudem können Fragen zur Testamentsvollstreckung, Vermögensverwaltung oder Vermögensübertragung frühzeitig geklärt werden, um Angehörige und Begünstigte organisatorisch zu entlasten.

Mit Familienvermögen gut umgehen.

Gemeinsam mit unseren Partnern finden wir die passende Lösung für Sie.

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