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Optionen und Futures handeln.

Handel mit Optionen und Futures an der Eurex und ausgewählten internationalen Terminbörsen.

  • Umsetzung individueller Marktstrategien

  • Über das Termindepot

  • Für erfahrene Anleger:innen mit entsprechender Risikobereitschaft

Unser Eurex-Team besteht aus Spezialist:innen der HypoVereinsbank. Wir bieten unseren Service an allen deutschen Börsenhandelstagen von 8 bis 22 Uhr an.

Wir betreuen Sie in jedem Fall persönlich.

Was sind Optionen und Futures?


Optionen und Futures sind standardisierte Termingeschäfte, die an Terminbörsen wie der Eurex gehandelt werden. Sie können genutzt werden, um erwartete Marktbewegungen abzubilden oder bestehende Positionen abzusichern. Aufgrund ihrer Komplexität und der damit verbundenen Risiken eignen sie sich jedoch nur für erfahrene Anleger:innen mit entsprechender Risikobereitschaft.

Welche Gründe gibt es, Termingeschäfte wie Optionen und Futures zu nutzen?

  • Absicherung (Hedging): Mit Termingeschäften können bestehende oder künftig geplante Kassapositionen gegen unerwünschte Preisbewegungen abgesichert werden, indem am Terminmarkt eine passende Gegenposition eingegangen wird.

  • Trading: Durch Kauf oder Verkauf von Termingeschäften können erwartete Marktbewegungen gezielt genutzt werden. Der im Vergleich zum Kassamarkt geringere Kapitaleinsatz führt zu einer Hebelwirkung – mit entsprechenden Chancen und Risiken.

  • Renditeoptimierung: Termingeschäfte können zur Erziehlung von Zusatzerträgen eingesetzt werden, beispielsweise durch Strategien wie Covered‑Call‑Writing, bei denen Optionsprämien vereinnahmt werden.

Wir handeln für Sie an den nationalen und internationalen Terminbörsen.

Weltkarte mit lila markierten Regionen: Europa, USA, Kanada, Australien, Japan und Hongkong.
Die Grafik zeigt eine grau eingefärbte Weltkarte mit den nationalen und internationalen Terminbörsen. Mehrere Länder und Regionen sind hervorgehoben: große Teile Europas, die USA, Kanada, Australien, Japan und Hongkong.

In 3 Schritten zum Handel mit Optionen und Futures.

HVB Depot eröffnen

Eröffnen Sie ein Wertpapierdepot sowie ein Verrechnungskonto und erhalten Sie den Zugang zum HVB Online Banking.

Aufklärungsgespräch führen

Vor Beginn des Handels führen wir ein Gespräch, in dem wir Ihre Kenntnisse und Erfahrungen erfassen, die Funktionweise sowie Chancen und Risiken von Termingeschäften erläutern und die erforderliche Rahmenvereinbarung für Termingeschäfte einholen.

Erste Order erteilen

Unser EUREX-Team begleitet Sie persönlich beim Handel mit Optionen und Futures – telefonisch an allen deutschen Börsentagen von 8 bis 22 Uhr.

Ihre Beratung in der Bank

So unterstützen wir Sie.

Optionen und Futures können beim Handel mit Finanzprodukten eine wichtige Rolle spielen. Setzen Sie Ihre individuelle Handelstrategie um – von Mensch zu Mensch.

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Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen zu Optionen und Futures.

Die Eurex ist eine der weltweit größten Terminbörsen und betreibt eine vollständig elektronische Handelsplattform für standardisierte Derivate wie Optionen und Futures. Sie bietet transparente Preise, einheitliche Vertragsstandards und ein zentrales Clearing über Eurex Clearing, wodurch der Handel effizient und sicher abgewickelt wird.

Für Kund:innen der HypoVereinsbank erfolgt der Zugang zur Eurex über ein spezialisiertes Eurex-Team.

Für den Handel mit Derivaten benötigen Sie ein Termindepot, ein Buchungskonto sowie die vertraglichen Vereinbarungen für Termingeschäfte bei der HypoVereinsbank.

Vor Aufnahme des Handels führen wir ein ausführliches Gespräch, in dem wir Ihre Kenntnisse und Erfahrungen einholen und Ihnen die Funktionsweise, Chancen und Risiken sowie die Anforderungen an die Sicherheitsleistung (Margin) erläutern.

Für Kund:innen die gemäß WpHG als (Privat-)Anleger eingestuft sind, ist der Handel auf Optionen beschränkt.

Financial Futures sind feste vertragliche Verpflichtungen, eine standardisierte Menge eines Basiswerts (Finanzinstrument) zu einem im Voraus festgelegten Preis und zu einem bestimmten Zeitpunkt zu liefern bzw. zu übernehmen.

Financial Futures können nur von Kund:innen genutzt werden, die gemäß WpHG als Professioneller Kunde eingestuft sind.

Eine Option ist das Recht, eine bestimmte Menge des zugrunde liegenden Gutes (Basiswert) jederzeit während einer festgelegten Frist (Laufzeit) zu einem im Voraus vereinbarten Preis (Ausübungspreis) zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put).

Europäische Optionen können nur am letzten Handelstag der Option ausgeübt werden. Amerikanische Optionen können jederzeit während der Laufzeit der Option ausgeübt werden.

Der Käufer zahlt dem Stillhalter die Optionsprämie für das erworbene Recht, innerhalb der Laufzeit den Basiswert zum vorher festgelegten Ausübungspreis kaufen zu dürfen (beim Kauf einer Call‑Option) oder verkaufen zu dürfen (beim Kauf einer Put‑Option).

Der Stillhalter der Option erhält die Optionsprämie. Er muss dafür jedoch im Gegenzug, wenn der Inhaber der Option diese ausübt, die Lieferung des Basiswerts (beim Verkauf einer Call‑Option) oder die Abnahme des Basiswerts (beim Verkauf einer Put‑Option) zum vorher festgelegten Ausübungspreis hinnehmen.

Glattstellung durch den Käufer:
Der Käufer einer Option kann sich glattstellen, indem er eine Option desselben Optionstyps – Call oder Put – mit identischer Laufzeit und identischem Ausübungspreis verkauft.

Glattstellung durch den Verkäufer (Stillhalter):
Der Verkäufer einer Option kann sich glattstellen, indem er eine Option desselben Optionstyps – Call oder Put – mit identischer Laufzeit und identischem Ausübungspreis kauft. Der Stillhalter ist damit von seinem Risiko befreit.

Der Handel mit Optionen und Futures ist mit einer Reihe von Risiken verbunden, die je nach Produkt, Strategie und Marktumfeld unterschiedlich stark wirken können. Dazu zählen insbesondere:

  • Marktpreisrisiko
  • Risiko der Hebelwirkung
  • Margin‑Risiko (Pflicht zu zusätzlichen Sicherheiten)
  • Korrelationsrisiko
  • Liquiditätsrisiko
  • Risiken bei Geschäften an ausländischen Terminbörsen
  • Liefer‑ und Erfüllungsrisiken
  • Stillhalterrisiko
  • Risiken bei taggleichen Geschäften
  • Steuerliche Risiken
  • Sonstige produktspezifische Risiken

Diese Risiken sind typischerweise eng miteinander verbunden und wirken häufig kombiniert – daher werden sie häufig kreisförmig oder zusammenhängend dargestellt. Eine sorgfältige Analyse der eigenen Ziele, Kenntnisse und Risikotragfähigkeit ist daher unerlässlich.

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Unser Spektrum umfasst alle gängigen Instrumente.

Übersicht zu sechs Arten von Derivaten: Aktien-, Aktienindex-, Zins-, Volatilitäts-, Währungs- und Rohstoffderivaten.
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Die Risiken von Termingeschäften (Optionen und Futures)

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Die Grafik zeigt das Wort „Risiko“ in der Mitte, umgeben von zwölf Risikobegriffen. Diese Risiken sind: Marktpreis-Risiko, Margin-Zahlung, Korrelations-Risiko, Ausländische Terminmärkte, Liquiditäts-Risiko, Steuerliche Risiken, Liefer-Risiko, Stillhalterisiko, Risiken bei taggleichen Geschäften, Sonstige Risiken, Risiko der Hebelwirkung und Marktrisiko. Die Begriffe sind kreisförmig angeordnet.

Ihre Vermögensanlage in Optionen und Futures bietet Ihnen Vorteile, die sich aus unserer Stärke als einer der führenden Anbieter im Private Banking Markt ergeben. Ebenso ist es unsere persönliche Verpflichtung, mit Ihnen über die Risiken zu sprechen, die sich ergeben können.

  • Marktpreisrisiko: 

Das Marktpreisrisiko ist das klassische Risiko der Preisänderung von Derivaten. Es kann aus einer Änderung des Preises des zu Grunde liegenden Basiswerts resultieren, aber auch durch andere Faktoren (z. B.  Zinsänderungsrisiko, Währungsrisiko, Psychologie) bedingt sein.

  • Risiko der Hebelwirkung:

Derivategeschäfte erfordern keinen Kapitaleinsatz oder nur einen Bruchteil des Kapitals, das zum Erwerb der zu Grunde liegenden Kassainstrumente nötig ist. Typisch für Derivate ist ihre Hebelwirkung (Leverage-Effekt). Dieser Effekt entsteht dadurch, dass die Preise der Derivate grundsätzlich überproportional auf Preisänderungen des Basiswerts reagieren.

  • Risiko von Margin-Zahlungen:

Börsliche Options- und Future-Positionen erfordern tägliche Margin- Zahlungen. Die Höhe der Margin-Zahlungen ist von der Entwicklung der Kurse der eingegangenen Options- und Future-Positionen abhängig und im Voraus nicht exakt bestimmbar.

  • Liquiditätsrisiko:

Das Liquiditätsrisiko besteht darin, dass Positionen nicht oder nicht zu einem fairen Marktpreis aufgelöst beziehungsweise glattgestellt werden können. Ursachen hierfür könnten sein, dass ein entsprechender Kontrahent nicht zu finden ist, die Anzahl der Marktteilnehmer zu gering oder das gehandelte Volumen unzulänglich ist oder dass ganz allgemein Marktstörungen aufgetreten sind.

  • Korrelationsrisiko (Inkongruenzrisiko):

Unter dem Korrelationsrisiko ist die Gefahr zu verstehen, dass eine vollständige, hundertprozentige Absicherung gegen Kursrisiken - ein so genannter "pure hedge" - nicht möglich ist, wenn für die abzusichernde Position kein vollständig abbildendes Derivat verfügbar ist oder das entsprechende Derivat aus bestimmten Gründen bewusst nicht gewählt wird.

  • Risiken bei Geschäften an ausländischen Terminmärkten:

Bei Geschäften, die an ausländischen Terminmärkten in ausländischer Währung abgeschlossen werden, tritt zu dem in dem jeweiligen Geschäft liegenden Risiko zusätzlich das Währungsrisiko hinzu. Weiterhin ist eine Beurteilung der einzelnen Risiken im Ausland nur erschwert möglich. Auch das Länder- und Transferrisiko kann eine Rolle spielen.

  • Steuerliche Risiken:

Auch steuerliche Risiken können auf Termingeschäfte einwirken. Deshalb sollten Sie auch die steuerliche Behandlung der von Ihnen abgeschlossenen Termingeschäfte beachten.

  • Lieferrisiko:

Als Käufer eines Futures müssen Sie sich bewusst werden, dass Sie - sofern Sie Ihre Position nicht vorher glattgestellt haben - am Verfalltag die vereinbarte Kaufsumme bereitstellen müssen, um den gelieferten Basiswert zu bezahlen. Dies erfordert umfangreiche liquide Mittel, die die gezahlten Margin-Beträge in der Regel bei weitem übersteigen. Als Verkäufer eines Futures müssen Sie sich bewusst sein, dass Sie - sofern Sie Ihre Position nicht bis zum letzten Handelstag glattgestellt haben - die dem Kontrakt zu Grunde liegenden Basiswert zu liefern haben. Besitzen Sie diese nicht, müssen Sie sie zum aktuellen Marktpreis kaufen, der erheblich über dem ursprünglich vereinbarten Future-Preis liegen kann. Sie tragen damit ein theoretisch unbegrenztes Verlustrisiko. Der so auftretende Verlust kann die eingezahlten Margin-Leistungen um ein Vielfaches übersteigen.

  • Stillhalterrisiko:

Als Verkäufer einer Option (Stillhalter) gehen Sie die Verpflichtung ein, bei Ausübung der Option durch den Käufer diesem den Basispreis zum vereinbarten Preis zu liefern (Call) beziehungsweise abzunehmen (Put). Sie tragen dabei als Stillhalter das Risiko eines Kursanstiegs (Call) des Basiswerts beziehungsweise eines Kursverfalls (Put) und sind sodann verpflichtet, den der Option zu Grunde liegenden Basiswert zum vereinbarten Preis zu liefern bzw. abzunehmen. Handelt es sich um eine effektive Belieferung (z. B. Aktien), so müssen Sie das Underlying beschaffen, sofern Sie es nicht im Bestand haben. Bei einem Cash-Settlement müssen Sie den vereinbarten Geldbetrag an den Käufer zahlen.

  • Risiken bei taggleichen Geschäften ("Day-Trading"): 

Sofortiger Verlust, professionelle Konkurrenz und erforderliche Kenntnisse: Bei der Durchführung solcher Geschäfte ist zu beachten, dass das Day-Trading zu sofortigen Verlusten führen kann, wenn überraschende Entwicklungen dazu führen, dass der Wert der von Ihnen gekauften Finanzinstrumente taggleich sinkt und Sie zur Verminderung weiterer Risiken (Over-night-Risiken) gezwungen sind, den gekauften Wert vor Schluss des Handelstages zu einem Kurs unterhalb des Ankaufspreises zu veräußern. Dieses Risiko erhöht sich, wenn in Werte investiert wird, die innerhalb eines Handelstages hohe Kursschwankungen erwarten lassen. Unter Umständen kann das gesamte von Ihnen zum Day-Trading eingesetzte Kapital verloren werden.

  • Kosten:

Durch regelmäßiges Day- Trading veranlassen Sie eine unverhältnismäßig hohe Anzahl von Geschäften in Ihrem Depot. Die Hierdurch entstehenden Kosten (z. B. Provision und Auslagen) können im Verhältnis zum eingesetzten Kapital und dem erzielbaren Gewinn unangemessen hoch sein.

  • Unkalkulierbare Verluste bei Termingeschäften:

Bei Termingeschäften besteht darüber hinaus das Risiko, dass Sie noch zusätzliches Kapital oder Sicherheiten beschaffen müssen. Dies ist dann der Fall, wenn taggleiche Verluste eingetreten sind, die über Ihr eingesetztes Kapital bzw. die von Ihnen hinterlegten Sicherheitsleistungen hinausgehen.

  • Risiko der Verhaltensbeeinflussung:

Werden Ihnen spezielle Räumlichkeiten zur Abwicklung von Day-Trading-Geschäften zur Verfügung gestellt, so kann die räumliche Nähe zu anderen Anlegern zu diesen Handelsräumen Ihr Verhalten beeinflussen.

  • Informationsrisiko:
Bei jedem Geschäftsabschluss können fehlende, unvollständige oder falsche Informationen zu Fehlentscheidungen führen.
  • Übermittlungsrisiko:

Aufträge zum Abschluss eines Termingeschäfts müssen klar und eindeutig sein, um Missverständnisse und Verzögerungen zu vermeiden.

  • Glattstellungsrisiko:

Geschäfte an der Eurex kommen immer unter Einbeziehung der Eurex Clearing AG als Clearing- Stelle zu Stande. Die Eurex-Clearing AG wird Vertragspartner jedes Kontraktes und gewährleistet deren Erfüllung. Wird über die vom Kunden beauftragte Bank ein Moratorium verhängt oder wird die Bank insolvent, so können gleichwohl sämtliche Kundenkontrakte vorzeitig glattgestellt werden. Unter Umständen wird damit ein Verlust festgeschrieben.

Grundpositionen im Optionen- und Futures-Handel auf einen Blick.

Vergleichstabelle von Futures und Optionen (Call und Put) mit Rechten, Pflichten, Markterwartungen und Margenerfordernissen..
Die Grafik zeigt eine tabellarische Gegenüberstellung der Grundpositionen bei Futures und Optionen. Für Futures werden zwei Positionen dargestellt: Futures Long (Käufer) und Futures Short (Verkäufer). Käufer haben die Pflicht, den Basiswert zum festgelegten Termin zu übernehmen; Verkäufer müssen ihn zu diesem Zeitpunkt liefern. Beide Seiten müssen eine Margin hinterlegen. Die typische Markterwartung ist: Long bei steigenden, Short bei fallenden Kursen. Für Optionen werden die vier Grundpositionen Long Call, Short Call, Long Put und Short Put gezeigt. Call Käufer haben das Recht, den Basiswert zu kaufen, Put Käufer das Recht, ihn zu verkaufen. Stillhalter (Short Call bzw. Short Put) haben jeweils die Pflicht, bei Ausübung zu liefern oder zu übernehmen. Die Markterwartungen reichen – je nach Position – von steigenden über seitwärts bis hin zu fallenden Kursen. Margin ist nur bei Stillhalter Positionen erforderlich.

Futures:
Hier gibt es grundsätzlich zwei entgegengesetzte Positionen: Long Future und Short Future. Der Kauf von Futures‑Kontrakten entspricht einer Long‑Position, der Verkauf einer Short‑Position.

Optionen:
Im Optionsgeschäft existieren vier Grundpositionen, die die Basis für alle Optionsstrategien bilden: Long Call, Short Call, Long Put und Short Put.